Freitag, 6. Februar 2015

[Rezension] Ich heirate einen Arsch von Kerstin Hohlfeld und Leif Lasse Anderson

© Knaur 
Autoren: Kerstin Hohlfeld und Leif Lasse Anderson 
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 352 Seiten 
Verlag: Knaur

ISBN-10: 3426516349
ISBN-13: 978-3426516348
Preis: 8,99€

Einzelband




Luisa ist jung und ehrgeizig, und sie hat einen hinreißenden Arsch, denkt Björn. Björn ist Chefredakteur, Luisas Boss, und ein echter Arsch, denkt Luisa. Zwei wie sie können gar nicht zusammenkommen – tun sie aber doch, und damit ist das Chaos vorprogrammiert, denn Luisa ist nicht das willige Weibchen, das sonst Björns Beuteschema ist. Und Björn, der geübte Womanizer, merkt auf einmal, dass er von Luisa mehr will als nur ihren … (Quelle: Knaur)




Ich habe noch nicht viele Bücher gelesen, die von zwei Personen  aus männlicher und weiblicher Perspektive geschrieben wurden und war dementsprechend sehr gespannt auf das Buch. Ich habe am Anfang gedacht, dass mich der ständige Wechsel zwischen den Sichten mich verwirren könnte, aber es hat mich überhaupt nicht verwirrt sondern eher fasziniert. 
Es ist sehr interessant, wie die Protagonisten in manche Szenen mit der Situation umgehen. Ich wusste immer sofort ob es Björns oder Luisas Part ist. 
Die Geschichte hat mir sehr gefallen. Die Liebesgeschichte zwischen Björn und Luisa ist sehr unterhaltsam zu lesen. Björn ist Luisas Chef und zudem auch noch 17 Jahre älter als Luisa und somit ist das Chaos eigentlich schon vorprogrammiert. Als dann auch noch am Arbeitsplatz fiese Mobbingattacken ausgeübt werden belastet dies ihre Beziehung noch zusätzlich. Werden die beiden es trotzdem schaffen und hat ihre Liebe eine Chance? Ich persönlich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, ich wollte unbedingt wissen wie es mit den beiden endet. 


Luisa ist mir sofort ans Herz gewachsen. Als ihr mitgeteilt wurde, dass ihr Job bei einer Frauenzeitschrift nicht verlängert wird habe ich mit ihr mitgefühlt. Luisa ist sehr ehrgeizig und möchte unbedingt wieder mit beiden Beinen im Leben stehen. Man merkt im Verlauf des Buches wie sie an ihren Aufgaben wächst und sich immer weiterentwickelt. 

Björn ist Chefredakteur und lässt nichts anbrennen. Er möchte eigentlich keine Beziehung und steht nur auf schnelle Affären. Björn war mir irgendwie von Anfang an unsympathisch, weil er ein Aufreißer ist. Im Verlauf des Buches merke ich, dass er Luisa wirklich liebt und er wird mir ein bisschen sympathischer. 


Ich habe einen kleinen Kritikpunkt. Das Ende hat mich sehr überrascht und obwohl es passend ist hat es mir irgendwie nicht gefallen. Ich war irgendwie total verwirrt, aber vielleicht ist genau das, was die Autoren wollten. 

So, zum Ende möchte ich nochmal auf das Ende zu sprechen kommen: Es ist gut, es ist passend und überraschend - aber irgendwie gefällt es mir nicht. Das ist aber auch das Einzige, was mir an diesem Buch nicht gefallen hat. Ansonsten ist die aufreibende Liebesgeschichte humorvoll, romantisch, sexy, bissig und auch ein bisschen traurig - alles drin, was eine gute Lovestory braucht, 
um nicht langweilig zu sein.


"Ich heirate einen Arsch" ist eine humorvolle und romantische Liebesgeschichte. Die Story reißt den Leser in ein Wechselbad der Gefühle. Die Charaktere sind authentisch und haben mich in ihrem Verhalten sehr gefesselt. 


4 von 5 Eulen 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei dem Knaur- Verlag für das Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Schöne Rezension! Mir hat das Buch auch sehr gut gefallen :-)
    Lg Sonja

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