Dienstag, 9. Januar 2018

[Rezension] Der Prinz der Elfen von Holly Black

© cbt-Verlag
Titel: Der Prinz der Elfen
Originaltitel:  The Darkest Part of the Forest
Autorin: Holly Black
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 416 Seiten
Format: Gebundene Ausgabe
Preis: 16,99 €


Einzelband




Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …





Ich muss zugeben, dass der Einstieg ins Buch mir schwer gefallen ist. Als Leser wird man in eine völlig fremde Welt ohne Erklärungen geschmissen.

Dadurch, dass ich am Anfang so verwirrt war konnte ich mich leider in der Welt nicht zurechtfinden und wusste auch nicht so genau worauf die Autorin hinauswollte. Der außergewöhnliche Schreibstil hat dazu beigetragen, dass ich mir die Welt leider nicht so gut vorstellen konnte.


Damit die Verwirrung des Lesers perfekt ist hat die Autorin sowohl Zeit- als auch Perspektivsprünge eingebunden, welche leider nicht angekündigt wurden.

Nach den ersten Verwirrungen wurde die Handlung besser und die Geschichte wurde sogar spannend und konnte mich sogar mitreißen. Es wurde nicht nur nach dem Prinzen gesucht, sondern in Fairfold passieren einige skurrile Dinge und einige Rätsel, welche wirklich gut aufgelöst wurden.  Ich muss sagen, dass ich das Ende wirklich sehr gut fand.



Die Charaktere fand ich sehr gelungen. Hazel ist zwar die Mutige und gibt niemals auf, aber sie handelt leider oft sehr intuitiv. Ich mochte Hazel trotzdem, weil sie durch ihre Ecken und Kanten sehr authentisch dargestellt wurde.

Von den fantastischen Charakteren war ich mehr als begeistert. Es tauchen nicht nur gängige Fantasywesen sondern auch mir unbekannte Wesen auf. Ein weiterer Pluspunkt sind die nicht vorhanden Klischees.




Am Anfang von "Der Prinz der Elfen" wird man als Leser ins kalte Wasser geschmissen, aber nach einem holprigen Start wurde die Handlung spannend. Die Charaktere sind außergewöhnlich und waren mir sehr sympathisch.

3 von 5 Eulen



1 Kommentar:

  1. Hey :)

    Ich fand das Buch wirklich mega, aber sehe es auch so wie du.... Ich glaub man hätte daraus besser eine Reihe machen sollen, zumindest zwei teile... dann hätte sich die Autorin nicht so stressen müssen und wir wären nicht so ins kalte Wasser geschmissen worden :)

    xo Christl

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