Montag, 29. Januar 2018

[Rezension] Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte von Alexa Hennig von Lange

© Thienemann-Esslinger
Titel: Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte
Originaltitel: /
Autorin: Alexa Hennig von Lange
Illustratorin: Regine KehnFormat: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 240 Seiten
Verlag: Thienemann-Esslinger
Preis: 12,99€

Einzelband 



 Als Lisa erfährt, dass aus dem verlassenen Herrenhaus ein Waisenhaus werden soll, lässt sie der Gedanke daran nicht mehr los. Ein Haus ohne Eltern - das klingt nach Freiheit! Ehe sie sich's versieht, findet sie sich auf der Krankenstation des Waisenhauses wieder. Alles nur wegen einer einzigen Nuss, von der sie lieber die Finger gelassen hätte! Plötzlich will Lisa nur noch nach Hause. Aber sich wieder rausschleichen aus der neuen Welt, ist viel schwerer als hineinzukommen. Denn diese Welt hält mehr für Lisa bereit, als sie jemals für möglich gehalten hätte.

 Der Titel und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht, beides versprechen ein witziges Lesevergnügen.
Die Geschichte ist eigentlich sehr vorhersehbar, aber dies hat mich nicht gestört, weil das Buch sehr humorvoll ist und die Seiten nur so dahingeflogen sind.  
Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin die Themen Pubertät und Freundschaft zwar aufgegriffen hat, aber es gekonnt in die Geschichte mit eingebunden hat.
Durch diese etwas ernstere Themen bekommt das Buch etwas mehr Tiefgang, aber durch die humorvolle Erzählweise hat man das im Unterbewusstsein verarbeitet. Ich kann mir vorstellen, dass dies für die Zielgruppe perfekt ist. 

Der Schreibstil ist wie oben schon erwähnt wirklich sehr witzig und ich musste oft schmunzeln und sogar manchmal richtig auflachen. 
 Die Protagonistin Lisa ist mir wirklich total ans herz gewachsen. Lisa redet oftmals bevor sie denkt und so erlebt sie einige Urkomische Abenteuer. Lisa ist sehr authentisch und man muss sie einfach lieb haben.

Auch der Nebenfiguren wurden genug Zeit geschenkt. Jeder von den Kindern aus dem Waisenhaus ist mir ans Herz gewachsen.
Lisas Mutter fand ich auch wirklich sehr gelungen. Sie ist übervorsichtig, handelt oftmals wirklich komisch  und normalerweise würde mich soetwas genauso wie Lisa nerven, aber Lisas Mutter wurde so witzig dargestellt, dass ich jedes Mal schmunzeln musste.

 "Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte" ist eine tiefgründige Geschichte mit viel Humor. Die Charaktere sind sehr authentisch und besonders Lisa muss man einfach mögen.

5 von 5 Eulen



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